VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Bianca  |  Charlotte  |  Hannah N  |  Hannah S  |  Jannika  |  Jolanthe  |  Jost  |  Jonathan  |  Julia P  |  Julia W

Katharina  |  Laura Fe  |  Lennard  |  Linda  |  Lisa  |  Momo  |  Rebekka  |  Sarah G  |  Sarah N  |  Sina  |  Svenja

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Hochzeit unseres Chorleiters

Autor: SvenjaVoelsen | Datum: 21 November 2016, 11:02 | 0 Kommentare

Seit ein paar Wochen singen Katharina und ich hier in zwei Chören, welche beine vom selben Chorleiter geführt werden – von Kekeli, mit dem wir auch sonst ziemlich viel Zeit verbringen und unternehmen. Am Samstag, den 12.11. sollte seine Hochzeit stattfinden und wir sollten mitsingen in den beiden Chören. Das hat uns sehr gefreut, auch weil es mich sehr interessiert hat, wie die Hochzeiten hier ablaufen.Der Hochzeitsgottesdienst begann am Samstag um 14:30. Die Braut, Essoninam, und der Bräutigam, Kekeli, sind in verschiedenen Autos zur Kirche gefahren worden. Auch hier ist es Brauch, dass sich das Brautpaar am Tag der Hochzeit erst vor dem Altar sieht. Als erstes stieg Kekeli aus dem Auto und wurde, begleitet von Musik, von seiner Mutter langsam zum Altar geführt. Danach stieg auch Essoninam aus dem Auto und wurde von einer Freundin und ihrer Mutter zum Altar geführt. Das hat aber etwas länger gedauert, weil es zwischendurch Stromausfall gab und sie so lange stehen geblieben sind. Insgesamt hieß das für die beiden dann schon, dass sie ganz schön lange warten mussten, bis sie vorne dann endlich aufeinander getroffen sind. Die Kirche war in Blau- und Weißtönen an den Tagen zuvor liebevoll von Freunden und Chören geschmückt worden. Als die beiden dann also vorne standen, ging der Gottesdienst los. Die Kirche war sehr voll, sodass nicht jeder sitzen konnte. Von dem, was der Pastor vorne gesagt habe, hab ich nicht wirklich viel verstanden, weil fast alles in Ewe war. Das war aber nicht so schlimm, weil auch sehr viel gesungen wurde und da konnte man sich dann auch wieder beteiligen. Nach zwei einhalb Stunden endete der Gottesdienst mit der Überreichung der Urkunde und der Ankündigung auf die Feier, welche auf dem Gelände von Ceproded stattfand. Schon früh am Morgen habe wir angefangen, Stühle auf dem ganzen Gelände aufzustellen. Auch nach dem Gottesdienst mussten noch Stühle rüber getragen werden. Ich habe mich dann überreden lassen, die Stühle, wie die anderen auch, auf meinem Kopf zu tragen. Ich kann ja nicht so ganz verstehen, dass die davon keine Kopfschmerzen bekommen. Mir hat der kurze Weg schon gereicht. Scheinbar hat man mir auch angesehen, dass ich die Stühle nicht ohne Probleme tragen konnte und dann wurden die mir noch kurz vorm Ziel abgenommen.Als dann also auch die letzten Stühle drüben waren, waren schon wirklich viele Menschen da, von denen ich die meisten natürlich nicht kannte. Der Posaunenchor, der zuvor in der Kirche gespielt hat, ist weiter muszierend auch gekommen und hat noch ein bisschen weitergespielt als zum Beispiel der Strom ausgefallen ist. Ansonsten gab es da einen DJ, der sich um die Musik gekümmert hat. Nachdem alle mit Getränken versorgt wurden, gab es auch schon Essen. Zur Vorspeise gab es einen Salat und als Hauptspeise Reis. Das Brautpaar hat gesondert gegessen, sie saßen gemeinsam mit deren Familien an größeren Tischen. Wir anderen saßen in kleinen Gruppen zusammen und haben uns sehr gut unterhalten. Man lernt hier echt super schnell neue Leute kennen. Aber die meisten, mit denen wir uns unterhalten haben, waren welche aus dem Jugendchor, deswegen kannten wir die schon etwas. Es gab sogar eine Hochzeitstorte, die allerdings nicht so groß war, als dass sie für alle anwesenden Gäste geeicht hätte, deswegen war die nur für das Brautpaar und deren Angehörigen. Es wurde auch nicht so ein Wirbel darum gemacht, wie Die Torte angeschnitten wurde. Das ist eher so nebenbei geschehen. Es ist aber auch hier Brauch, dass beide die Torte zusammen anschneiden. Irgendwann, gegen Abend, ist das Brautpaar dann weggefahren. Auch viele Leute sind schon gegangen. Die Feier endete also nicht lange nach dem Essen. Katharina und ich sind aber noch mit einigen draußen sitzen geblieben und haben uns unterhalten, bis auch die letzten gegangen sind. Das ist der Vorteil, wenn die Feier direkt vor der Haustür stattfindet und man keinen weiten Weg nach Hause hat. Am nächsten Tag ging die Feierei dann Kekeli zuhause weiter. Nach dem Gottesdienst- welcher ein ganz besonderer gewesen ist, da es ein Erntedanksgottesdienst gewesen ist- ist der „grand chorale du temple“ zu ihm nach Hause gekommen und hat da ein bisschen gesunken, getanzt und getrunken. Das war eine total schöne Atmosphäre und hat echt Spaß gemacht. Allerdings waren die alle nicht so lange da, denn die richtige Feier bei Kekeli zuhause mit den beiden Chören sollte erst eine Woche später sein. Katharina und ich sind aber noch da geblieben, weil wir zum Essen eingeladen wurden. Es gab Fufu, was wie immer sehr lecker gewesen ist. Nachmittags sind wir dann zu einigen Leuten gegangen, welche bei der Hochzeit mitgewirkt haben um uns zu bedanken. Eher gesagt haben Essoninam und Kekeli sich bedankt und Katharina und ich sind einfach mitgekommen. Bei den meisten sind wir auch noch eine Weile geblieben und haben uns unterhalten, natürlich auf Ewe.  Zwar sprechen Katharina und ich nicht wirklich viel Ewe, aber die Leute freuen sich immer, wenn man es wenigstens versucht, deswegen macht das auch echt spaß. Vor allem, wenn man komisch angeguckt wird, weil wir mal wieder was falsch ausgesprochen haben. Aber Kekeli weiß meistens, was wir sagen wollten, und hat es dann nochmal „übersetzt“. Das ist schon immer ziemlich witzig.Auch zum Abend haben wir wieder bei Kekeli und Essoninam gegessen. Wir sind dort wirklich sehr oft eingeladen.Eine Woche später wurde dann nochmal bei Kekeli zuhause gefeiert, diesmal, wie gesagt, mit den beiden Chören zusammen. Es wurde wieder sehr viel gesungen und getanzt. In solchen Situationen würde ich oft wirklich gerne viel besser tanzen können! Danach haben wir alle zusammen Pates gegessen, bis wieder weiter gefeiert wurde. Aber auch dieses Mal hat die Feier nicht ewig gedauert und nach etwa 2,5 Stunden sind wir wieder nach Hause gegangen. Das hieß aber keineswegs, dass wir uns ausruhen konnten. Auf dem Ceproded-Gelände gab es eine andere Feier, welche dem 20-jährigem Bestehen eines Chores galt, der allerdings nicht Teil unserer Kirche hier ist, sondern in einem anderen Stadtteil. Trotzdem wurden Katharina und ich herzlich eingeladen ein bisschen mitzufeiern und vor allem noch was zu essen. Da als eher unfreundlich gilt, eine Einladung zum Essen abzuschlagen, fühlten Katharina und ich uns mehr oder weniger gezwungen, noch etwas zu essen, was aber keinesfalls schlecht war, weil das Essen gut geschmeckt hat. Später haben wir uns wieder mit Kekeli und Essoninam getroffen und mit denen und seinem Vater zusammen noch ein paar Leute besucht, um denen zu danken.

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare

 

 

Kommentar Verfassen

 This is the ReCaptcha Plugin for Lifetype