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Vom Megakonzert, den letzten Tagen im Collège und einer Reise in den Norden

Autor: SvenjaVoelsen | Datum: 20 Juni 2017, 18:51 | 0 Kommentare

Megakonzert in der église évangélique presbyterienne

Am vierten Juni hatten wir ein Chorkonzerte mit dem Jugendchor, worauf wir uns schon seid Monaten vorbereitet und fleißig neue Lieder gelernt haben. Das Konzert fand in unserer Kirche statt und wir haben noch drei weitere Chöre eingeladen. Leider hatten wir am besagten Tag nicht so viel Glück mit dem Wetter. Schon bald nach dem Gottesdienst fing es in Strömen an zu regnen. Da die Kirche noch nicht ganz überdacht ist, sind also viele Plätze nass geworden. Bis zum Anfang des  hat sich das aber wieder gelegt. Weil aber die Pianisten, die wir eingeladen haben, einen Unfall hatten, hat sich der Anfang nochmal eine Stunde nach hinten verschoben. Es waren viele Besucher in der Kirche. Unser Chorleiter hatte zwei Auftritte, weil wir sozusagen die Gastgeber waren. Wir haben uns sogar extra neue Uniformes schneidern lassen für unseren zweiten Auftritt. Da fast alle Lieder auf Ewe waren, die wir gesungen haben, und der Text dadurch echt schwierig zu merken ist, ist es noch anstrengender, sich auf den Text, den dazu eingeübten Tanz und dazu auch noch zu lächeln zu konzentrieren. Da im Publikum jemand war, der immer Quatsch gemacht hat (der ist bei jedem unserer Konzerte anwesend und macht fast immer irgendwelchen Quatsch, sei es bloß reden, oder kitschig tanzen…) war es zumindest nicht mehr so schwierig zu lachen. Nur dann war es wieder schwierig auf den Text zu konzentrieren. Allgemein ist das Konzert ganz gut verlaufen. Die zweite Runde aber definitiv besser als die erste. Am Ende waren wir aber auch alle glücklich, es geschafft zu haben. Teilweise haben wir bis ein Uhr nachts geprobt, damit am Tag des Konzerts auch ja nichts schief geht. Wir hatten  in der Woche kaum Zeit,  was mit anderen Freunden zu unternehmen… 

 


Die letzten Tage am Collège

Da das Schuljahr sich langsam dem Ende nähert, ist bei den Schüler  entsperrt angesagt. Viele fangen jetzt auch überhaupt an für die Klausuren zu lernen. Gerade für die, die jetzt das BEPC (vergleichbar mit dem Realschulabschluss), Abitur 1 oder Abitur 2 machen. Die Seconde des Colleges würde sozusagen schon in die Ferien entlassen, da die schon ihre Klausuren geschrieben haben. Jetzt brauchen die Schüler nur noch h selten zur Schule zu kommen, wenn irgendwas ansteht. Im Juli soll zum Beispiel noch ein Ausflug nach Kpalimé stattfinden mit den troisièmes und den seconds. Vorher aber werden  die Schüler der troisième ihre Examen  für das BEPC schreiben. Leider gibt es viele Schüler,  die ihr Schulgeld nicht bezahlen können, und deswegen von den Klausuren und Examen ausgeschlossen werden. Das Problem gibt es allerdings nicht nur an dem College protestant, sondern ist eher ein allgemeines Problem an den Schulen hier. Nächste Woche sind die letzten Klausuren des Schuljahres für die jüngeren Schüler,  welche danach auch nicht mehr zur Schule kommen müssen. Somit geht leider auch für mich das Jahr immer weiter zusenden, was mich echt traurig macht. Dies ist die letzte Woche,  in der ich unterrichten werde, das wird  mir leider immer wieder bewusst. Von den Schülern müssen wir uns also schönen noch und nach verabschieden. Natürlich sehen wir viele noch privat, man läuft sich auch öfter über den Weg, aber so in der Zusammensetzung wohl eher nicht mehr. Ein Schüler ist vor drei Wochen ziemlich überraschend verstorben, was auch zu große Trauer bei Schülern und Lehrern geführt hat. Ein Tag nach dem Tod war schon die Totenwache, wo das Kollegium des Colleges hingegangen ist und einen Tag später war auch schon die Beerdigung. Das war echt ziemlich schrecklich. Zumal das für mich auch die erste Beerdigung war, auf der ich gewesen bin. 

 


Ein Wochenende in Kara

Da wir das Konzert hinter uns haben und erstmal kein weiteres geplant ist, sind Katharina und ich habe mit noch einer weiteren Freiwilligen vom CVJM, welche in Atakpame ist, nach Kara gereist. Kara ist eine große Stadt, etwa 300 km nördlich von Notsé.  Zu unserem Glück gibt es einen Bus, der nach Kara fährt,  was bedeutet, dass man nicht lange warten muss, bis der Bus voll ist, da man sich im Voraus ein Ticket kaufen muss. Zu unserer Überraschung war der Bus auch pünktlich. Leider sind wir trotzdem zwei Stunden später als erwartet angekommen, da der Reifen auf dem Weg geplatzt ist. Zum Glück war noch ein Ersatzreifen dabei , sodass wir nach etwa zwei Stunden weiterfahren konnten.In Kara angekommen mussten wir uns dann erstmal ein Hotel suchen, weil wir vorher noch nichts buchen wollten. Um die Stadt ein bisschen kennenzulernen sind wir noch am selben Tag auf den kleinen Markt gefahren. Am Abend haben wir uns noch mit einem Freund getroffen, der in Kara zur Universität geht. Am Samstag wollten wir dann erst auf den Markt gehen und  dann in einen Elefantenpark, und eventuell noch in einen kleinen Nationalpark. Außerdem wollten wir uns noch ein Ticket für den Rückweg am Sonntag kaufen, aber leider war die Post geschlossen, somit konnten wir den Bus schnonmal vergessen. Als wir am Nachmittag mit dem Motorradtaxi zum Hotel gebracht wurden, haben wir auch gleich gefragt, ob die Fahrer den Elefantenpark kennen und ob sie uns hinfahren können.  Zehn Minuten später sind wir also losgefahren, bis wir gemerkt haben, dass wir beim falschen Park waren und somit 80 Kilometer umsonst gefahren sind :/ das Ärgerliche daran war, das die Taxifahrer natürlich trotzdem ihr Geld haben wollten, obwohl das ihr Fehler war. Zum anderen Parkt musste wir nämlich wieder die Strecke zurück fahren und  dann wieder 40 Kilometer zum anderen Park. Das war ein bisschen ärgerlich,  weil wir zudem auch sehr viel Zeit verloren haben und nur noch wenig Zeit in dem Park hatten. Es hat sich trotzdem total gelohnt, dahin zu fahren. In dem Park waren drei Elefanten, die man sogar anfassen konnte. Die Tiere warentotal zutraulich und man brauchte keine Angst zu haben. Der Park ist ziemlich groß, sodass die Elefanten sich ziemlich frei bewegen können.  Wenn man den Park besuchen möchte,  kann man da anrufen, damit die Tiere zusammengeholt werden. Die werden aber dafür nicht eingesperrt, sondern können rein theoretisch immer noch wieder weg laufen wenn sie wollen.Am Sonntag sind wir wieder nach Hause gefahren. Nicht mit dem Bus aber dafür mit einem Auto. Zuerst waren wir nur zu dritt, aber dann kamen noch drei weitere Personen dazu, sodass es leider doch etwas enger wurde. Wir mussten auch zwischendurch immer mal wieder das Auto wechseln, die Gründe habe ich aber nie so richtig verstanden. Nur einmal, als unser Auto kaputt war. Am Abend sind wir dann ziemlich kaputt zuhause angekommen. Auch wenn der Ausflug nach Kara total schön war und wir auch nicht lange da waren, habe ich mich sehr auf zuhause gefreut. Hier kenne ich die Umgebung, ich habe meine Freunde hier und  ein zuhause. 

 

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